Manfred Ulrich

Geboren 1948.
Volkssänger, Komponist, Autor. Seit 1962 Mitglied der „Nerother Wandervögel“. Lebt und arbeitet in Neroth in der Vulkaneifel. Leitet dort den 1985 gegründeten Musik- und Buchverlag „Eifelkrone“. Auftritte mit der Band „Manfred Ulrich & die Spitzbuben“.

Mit Wandervögeln unterwegs in der Eifel

Vagabund. Volkslieder. Herausgegeben und bearbeitet von Manfred Ulrich.

Meckenheim 1992.
Schon von Kindheit an wurde Manfred Ulrich in den Bann alter Volkslieder gezogen. Schon mit 14 Jahren stieß er zur Wanderbewegung der „Nerother Wandervögel“. Zu jenem Bund also, der in der Silvesternacht 1919/1920 in der Höhle auf dem „Nerother Kopf“ von den Zwillingsbrüdern Robert und Karl Oelbermann gegründet worden war. Sammel- und Forscherleidenschaft auf dem Gebiet des Volksliedes ließen ihn seither nicht mehr los. Alte Lieder wurden gesammelt, neue Lieder kamen hinzu. Zum Teil selbst getextet, zum Teil mit Texten aus Heimatbüchern des Kreises Daun oder aus dem Werk des Eifeldichters Peter Zirbes. Weitere Quellen: alte Liederbücher, Lesebücher
und Gedichtsammlungen seit 1800. Rund 200 Gedichte und Lieder hat Manfred Ulrich so zusammengetragen, sorgfältig versehen mit Notensätzen, Illustrationen, Quellenangaben und ausführlichen Registerverzeichnissen.
In die Eifel führen die Wanderlieder „Frühlingstag“, von Manfred Ulrich auf einer Wanderung zum Nerother Kopf 1988 geschrieben, ebenso „Wir geh’n auf große Fahrt“ und die „Heimat- und Eifellieder“. Dieses Kapitel enthält die Gedichte „Eifelheimat“ und „Die Mühle vom Lohsalmtal“ von Wilma Herzog (Gerolstein) und das Gedicht „Herbstsonne über’m Eifelwald“ von Hildegard Sebastian. Manfred Ulrich hat sie vertont. Er komponierte auch die Melodie zum Gedicht „Mein kleines Dorf“ von Peter Zirbes. Die Texte der Lieder „Eifelland vertraute Heimat“ , „Mausfallskrämer ziehn die Straßen“ und „Tal der Burgen“ hat Manfred Ulrich geschrieben. Sie sind ein einziger Lobpreis der Eifelheimat mit ihren Bächern, Burgen, Mühlen und Wäldern.