Josef Schiffels

Volkschullehrer und Schriftsteller. Geboren in Hasborn, gestorben 1920 in Wittlich.
Von 1902 bis 1920 Rektor der Volksschule Wittlich.

VOM FRISCHEN QUELL. Sagen, Legenden und Geschichten aus der Eifel.

Wittlich 1912.
Schon in dem Lehr- und Lesebuch „Erzählungen aus der Geschichte des Trierischen Landes und Volkes“ hatte Josef Schiffels nach einem geschichtlichen Teil 22 „Sagen, Legenden und andere Erzählungen“ abgedruckt. Teilweise wesentlich überarbeitet, haben sie Eingang gefunden in die spätere Sammlung „Vom frischen Quell“. Rund 60 Erzählungen hat Schiffels hier am Ende des Kaiserreichs neu erzählt. Anschaulich und lebendig ausgestaltet, räumlich und zeitlich näher bestimmt, meist von mittlerem Umfang und einfach im Satzbau. Sie greifen bevorzugt geschichtliche Ereignisse und Personen auf.
Eifelorte u.a.: Altenahr, Arzfeld, Auw, Dahnen, Dasburg, Himmerod, Hohe Acht, Jünkerath, Klausen, Malberg, Maria Laach, Mayen, Neuerburg, Prüm, Pulvermaar, Roth, Scheidweiler, Schönecken, Teufelslei, Ulmen, Weidingen, Wittlich.

Weitere Werke: Heimatskunde des Regierungsbezirks Trier für die Mittelklasse der Volksschule (1890), Theoretisch-praktisches Handbuch für den liturgischen Unterricht in der katholischen Volksschule (1892, Neuauflage 1899), Sammlung vaterländischer Dichtungen (1899), Handbuch für den gesamten Religionsunterricht auf der Unterstufe der katholischen Volksschule (1900),  Handbuch für den Unterricht in der Rechtschreibung und Sprachlehre auf der Mittelstufe der Volksschule (1902), Bilder aus dem Leben der Heiligen  mit ausführlichen Nutzanwendungen für Schule und Familie (1904),  Erzählungen aus der Geschichte des Trierischen Landes und Volkes (1905), Auswahl pädagogischer Klassiker (1905), Die Praxis des Lehrerberufes (1907), Handbuch für den Unterricht in der Preußischen Geschichte (1909), Gedichte und Lieder aus eiserner Zeit (1915), Rheinische Sagen. Für den Schulgebrauch (1920).