Hans-Peter Pracht

Geboren 1949 in Oldenburg. Wuchs in Köln auf. War Polizist und später Leiter des Fachdienstes „Ordnung“ in Bad Honnef. Inzwischen im Ruhestand. Betätigt sich auch als Eifelmaler. Lebt in der Gemeinde Grafschaft im Kreis Ahrweiler.

SAGEN UND LEGENDEN DER EIFEL,

Köln 1983.
Über 130 Sagen und Legenden erzählt Pracht in zeitgemäßer Sprache neu, reich illustriert mit 35 malerischen Ansichten zumeist aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Geographisch geordnet, berücksichtigt die „Auswahl der charakteristischsten Eifelsagen“ alle Regionen der Eifel. Eingeschlossen ist das nördliche Vorland und die luxemburgische Eifellandschaft. Die Sammlung beinhaltet Natursagen ebenso wie Göttersagen, Zaubersagen, Hexensagen, Rittersagen, Schatzsagen und Sagen von der Macht der Priester und Mönche über das Böse. Daneben finden sich auch Heiligenlegenden. Auf präzisen Quellenbeleg der einzelnen Sagen wird verzichtet, ebenso auf nähere Angaben zur Bearbeitungsweise des Herausgebers.


Weitere Werke: Vulkane, Quellen und Götter der Eifel. Kulturgeschichte der Eifel (1986),„täntze, tod und teuffel“. Die grausame Spur der Hexenverfolgung in der Eifel (1991), Abschied von der Heimat. Die Eifeler Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert (1998), Ich hab‘ die weiße Frau gesehen. Schauerliche und unglaubliche Geschichten aus der Eifel (2000), Burg Olbrück (2001), Das Siebengebirge. Zwischen Drachenfels und Rolandseck (2007), Sagen und Geschichten aus der Eifel (2009), Ahrsteig. Durch das romantische Ahrtal von Blankenheim nach Sinzig (2012).